Pfr. Dr. Willy Mayunda
Pastoraltheologe W. Arnold
Pfr. S. Schmidt, priest. Aushilfe
Vanessa Kläusler, Sekretariat
Claudio D'Inca, Sakristan
Etienne Adam, Stv. Sakristan
Nicole Bonello, Katechetin
Regula Herzig, Katechetin
Angelika Schenkel, Katechetin
Luigi Lore', Organist/Chorleiter
Kirchenchor St. Mauritius
Greg. Schola d. Mauritius-Chores
Firmung, 21.05.17
Kommunion, 18.0617
Renato Rapolla
Trauung A.+L. Lore', 22.4.17
Taufe Francesco Lore', 22.4.17
Amtseinführung Dr. W. Mayunda
6. März 2016
Romreise 17.-21.04.17
Luigi Lore' mit Beat Fries

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Die katholische Kirche St. Mauritius Oberengstringen

Die Kirche St. Mauritius ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Kanton Zürich. Sie steht in Oberengstringen im Bezirk Dietikon. Die dazu gehörige Kirchgemeinde ist zuständig für die Orte Ober- und Unterengstringen.

Weitere Details zur Kirche finden Sie hier (klicken)


Die Botschaft der Altarwand in St. Mauritius

Fünfhundert mal dreihundert Zentimeter misst sie, besteht aus mundgeblasenem Echtantikglas, in einzelne Teile zerschnitten, wieder zusammengesetzt nach Plan, zum Leuchten gebracht durch LED-Technik. Eine handwerkliche Meisterleistung im Umgang mit einem hochwertigen, von Menschen traditionell hergestellten Material.

Edelstahldübel halten die zehn Glastafeln, aus denen das Altarbild besteht, fest mit der Aussenwand des Kirchenraums verbunden, zentral über dem Altar. Diese feste Verbindung mit dem Altarbereich ist gewollt aus Überzeugung für die Botschaft, die Bildverkündigung.

Bilder wollen gelesen werden, nicht Buchstabe für Buchstabe, sondern durch ihre Linien, ihre Farben, ihre Komposition. So bedeutet die Glaswand eine neue Wertigkeit des Kirchenraumes, des gemeindlichen Miteinanders an diesem besonderen Ort, der uns alle einlädt zu schauen, zu beten, in Beziehung zu Gott zu treten. Zu hoffen, zu danken, zu jubeln und zu trauern. Sich zu freuen und zu bitten, unterwegs zu sein und zu rasten.

Gottes Zuwendung und Versprechen an uns Menschen durch den Gnadenstrom, der die gesamte Gestaltung wie ein Rückgrat durchzieht, bildet die senkrechte Achse der Glaswand. Die Eucharistie, die Begegnung mit Gott, als farbiger Höhepunkt der Gestaltung beschreibt die Mitte, erhebt sich über die mathematische, berechenbare Mitte hinaus. Der Gnadenstrom taucht in das Irdische ein, das Blaugrün des Wassers, das vom Geist Gottes gesegnet ist, Wasser des Lebens, Wasser der Taufe. So ist dieses Glasbild ein Zeichen für die Verbindung zu Gott, seine Hinwendung zu uns Menschen. Die Linien und Farben aber strömen nicht nur von oben nach unten, sondern sind auch lesbar als Bitte zu Gott, von unten nach oben.

So ist das Leuchten des Glasbildes Zusage und Verheissung zugleich, göttliches Zeichen in dieser Welt.

Diether F. Domes

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Entwurf des Altarbildes: Diether F. Domes, 2014
Ausführung: Glas Mäder, Zürich